"Händel With Care", "…dass Barockmusik nach einem Wort von Harnoncourt "als Klangrede" verstanden werden kann…" (Darmstädter Echo)
Ein eigenes Kammerensemble zu gründen, diese Idee hatten wir wohl gemeinsam. Wir wollten die alten Partituren mit Barockmusik, die bei jedem von uns zuhause lagen, wiederbeleben. Damit begannen wir eine Reise zurück zu unseren musikalischen Wurzeln. Das war 1999.
Aus der Idee, in kleiner Besetzung "Alte Musik" auf modernen Instrumenten zu spielen, wurde Händel With Care, heute besetzt mit Violine, Oboe, Violoncello, Theorbe und Cembalo. Die Lebendigkeit, das tiefere Eindringen in die barocke Ausdrucksvielfalt sind unsere Anliegen. Charme und Witz, Dramatik und Innigkeit, eben die die Affektrhetorik der Musik des Generalbasszeitalters packen uns immer von neuem. Wir suchen die Nähe zu den Komponisten und ihrer Zeit, adaptieren auf unseren neuen Instrumenten nach Möglichkeit die "authentischen Spielweisen". Das Verzieren und Improvisieren, für damalige Musiker und Komponisten eine selbstverständliche Konvention, wurde für uns zur spannendsten Aufgabe unserer Arbeit. Dabei forschen wir in Traktaten der Komponisten über ihren jeweils eigenen Personalstil und formen gleichzeitig und fortwährend unsere persönliche Spielart.
Mit jedem Konzert wächst die Freude am spielerischen Verändern, an freier Continuo-Gestaltung. Manchmal folgen wir mit eigenen Arrangements neugierig den Spuren der alten Meister. Als "Revival Band" wollen wir uns nicht sehen, sondern möchten Brücken schlagen und wundervolle Werke dieser prächtigen Epoche neu gestalten, dabei historisch Überliefertes nutzen, um die alten Handschriften in moderne "Klangrede" zu verwandeln. Führt uns doch der Wunsch, dass es unseren Zuhörern das Herz öffne bei wehmütiger Klage oder es ihnen in den Beinen zucke, wenn Buxtehude zum Tanz aufspielen lässt.
"…wie es der Name der Gruppe verspricht, mit Sorgfalt und Präzision gespielt."
"…so farbig kann Barockmusik sein."
(Darmstädter Echo)









